Warum der Frühling der beste Zeitpunkt ist, um innere Stärke aufzubauen – bei Kindern und Erwachsenen
- Enis
- vor 5 Tagen
- 2 Min. Lesezeit
Alles beginnt zu wachsen.
Die Temperaturen steigen, die Natur erwacht, das Licht wird stärker. Und genau wie die Natur reagieren auch wir Menschen auf diese Veränderung – Erwachsene genauso wie Kinder.
Für manche bedeutet der Frühling neue Energie, Tatendrang und Motivation. Für andere – so wie für mich – bringt er Müdigkeit, innere Schwere oder den Kampf mit Allergien.
Beides ist normal und beides braucht einen bewussten Umgang.
Zwei Typen – ein gemeinsamer Weg
Der Frühling wirkt auf jeden Menschen anders. Das Entscheidende ist nicht wie er auf uns wirkt, sondern wie wir damit umgehen.
1- Menschen mit Frühlingsmüdigkeit oder körperlichen Herausforderungen
Wenn der Körper müde ist oder allergisch reagiert, hilft kein Widerstand. Der erste Schritt ist Akzeptanz.
Innere Stärke entsteht hier nicht durch Druck, sondern durch:
bewusstes Wahrnehmen
geduldiges Handeln
kleine, konsequente Schritte
Es ist leicht, darüber zu sprechen – aber es braucht Handlung, Tun und Geduld. Erst wenn diese drei zusammenkommen, beginnt echte Entwicklung.
Was heißt das konkret?
Handlung: Vor dem Start nicht auf den inneren Widerstand hören, sondern auf die Wirkung danach. Wie werde ich mich fühlen, wenn ich es getan habe?
Tun: Rausgehen. Bewegen. Sonne tanken. Auch wenn man sich nicht danach fühlt – besonders dann. Am besten vormittags, wenn der Pollenflug noch geringer ist.
Geduld: Manchmal fühlt man sich nach der Bewegung zunächst sogar müder. Das ist normal. Die Energie kommt nicht sofort – aber sie kommt.
Wer diesen Prozess im Frühling bewusst durchläuft, baut eine innere Stärke auf, die bis ins nächste Jahr trägt und als Gewohnheit sogar darüber hinaus.
2- Menschen mit viel Frühlingsenergie
Wenn die Energie hoch ist, liegt die Herausforderung woanders: nicht auszubrennen.
Mehr ist nicht immer besser. Innere Stärke entsteht auch hier durch Wahrnehmung:
Wie viel Bewegung tut mir gut?
Wann kippt es von „energetisch“ zu „zu viel“?
Wenn sich eine Aktivität nicht mehr stimmig anfühlt, ist das kein Scheitern –sondern ein Signal, etwas Passenderes zu wählen.
Was hat das mit unserem Training und System zu tun?
Eigentlich alles.
Unser Training – und unser gesamtes System – zielt darauf ab, Kinder und Erwachsene dabei zu unterstützen,
ein gesundes Körpergefühl zu entwickeln
sich mit ihrer Umgebung und der Natur zu verbinden
Sicherheit im eigenen Leben zu spüren
und ihr volles Potenzial zu entfalten
Dazu gehört nicht nur Technik oder Bewegung, sondern das Verstehen und Annehmen von Rhythmen.
Nicht nur der Jahreszeiten der Natur –sondern auch der Jahreszeiten unseres Lebens.
Über dieses Thema werde ich im nächsten Blog ausführlicher schreiben.
Eine Einladung zum Frühling
Wenn dich dieser Beitrag angesprochen hat, schicke ihn bitte an drei Menschen, die ihn gerade brauchen könnten –besonders an Eltern und Familien.
Der März ist bei uns bewusst ein Einstiegsmonat. Egal, ob du oder dein Kind schon etwas Ähnliches ausprobiert habt oder nicht.
Denn wir sind keine 0815-Kampfkunstschule. Am besten: Komm vorbei und erlebe es selbst.
Mit sonnigen Grüßen
Enis



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